Behinderte
sollten am Arbeitsmarkt teilhaben können - aber die Bürokratie macht es
ihnen schwer, einen Platz außerhalb betreuter Werkstätten zu finden.
München - Wenn Jan Hellermann seinen Eltern von der Arbeit erzählen
möchte, dann zeigt er ihnen Fotos auf seiner Digitalkamera: von den Ziegen,
denen er mit der Schubkarre Heu bringt, oder von seiner Kehrmaschine, mit
der er über den Hof des Ausflughotels Dammenmühle fahrt Der 19-Jährige aus
Lehr im Schwarzwald kann nicht reden, aber verstehen. Er hält es nicht den
ganzen Tag im Haus aus, aber im Garten.
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Wir Mitarbeiterinnen des Integrationsfachdienstes (ifd)
Rosenheim informieren und beraten Sie gerne rund um das Thema
„Behinderung und Arbeit“.
Für Stadt und Landkreis Rosenheim, Miesbach und Bad Tölz sind wir Ihr
regionaler kostenfreier Ansprechpartner, wenn es um die berufliche
Integration von beschäftigten oder arbeitsuchenden Menschen mit Handicap
geht. Wir bieten sowohl für Menschen mit Behinderung als auch
Arbeitgeber u.a. folgende Leistungen an:
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Wir informieren und beraten Sie über Unterstützungsmöglichkeiten der
unterschiedlichen Sozialleistungsträger (z.B. finanzielle
Fördermöglichkeiten, Arbeitsplatzanpassungen).
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Wir unterstützen und begleiten Sie bei der Suche nach einem neuen
Arbeitsplatz.
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Wir unterstützen Sie bei auftretenden Problemen während eines
bestehenden Arbeitsverhältnisses und leisten psychosoziale Begleitung.
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Wir informieren Arbeitgeber zum Thema Betriebliches
Eingliederungs-management und Prävention.
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Wir informieren über die Besonderheiten bei der Beschäftigung eines
Arbeitnehmers mit Behinderung.
Wir kennen den Arbeitsmarkt in den o.g. Regionen umfassend und pflegen
zu vielen Firmen regelmäßigen Kontakt. Seit Jahren arbeiten wir vernetzt
beispielsweise mit Behörden, Verbänden, niedergelassenen Ärzten,
Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen.
Gemeinsam mit dem Ratsuchenden entwickeln wir individuelle Lösungen.
Unser Ziel ist die dauerhafte Integration von Menschen mit Behinderung
im Arbeitsleben zur Zufriedenheit von Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Wir Mitarbeiterinnen des ifd unterliegen der Schweigepflicht.
Sie erreichen uns in unserem barrierefreien Büro:
Sedanstraße 10
83022 Rosenheim
Telefon:
08031 –
35 26 00 (zentrale Nummer)
E-Mail:
rosenheim@integrationsfachdienst-rosenheim.de
www.integrationsfachdienst.de
Haben Sie Fragen zu einem bestehenden Arbeitsverhältnis, stehen wir
Ihnen auch unter der Durchwahl
08031 – 35 26 0-20 zur Verfügung.
Haben Sie Fragen zur Vermittlung eines Menschen mit Behinderung, auch
unter der Durchwahl
08031 – 35 26 0-10.
Wir freuen uns über Ihren Anruf.
Die Arbeit des ifd wird gewährleistet durch eine Kooperation von
Diakonie Rosemheim / JOHANN-PETERS gemeinnützige Stiftungsgesellschaft
mbH
Wie das Budget für Arbeit in Rheinland-Pfalz in der Praxis funktioniert zeigt
ein Filmbeitrag des Regionalfernsehens von SAT 1 Rheinland-Pfalz und Hessen
anhand eines konkreten Beispieles eines Mannes mit Lernschwierigkeiten, der auf einem Golfplatz arbeitet und vom Projekt JobBudget unterstützt wird.
Im Anschluss an den Filmbeitrag beschreibt die rheinland-pfälzische Sozialstaatssekretärin Jaqueline Kraege im Studiointerview wie sich die Beschäftigung von Menschen,
die sonst in der Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten, auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt zu Tariflöhnen genau finanziert.
In Rheinland-Pfalz wurde es mit dem Budget für Arbeit, das vor fünf
Jahren eingeführt wurde, mittlerweile über 166 Menschen mit
Behinderungen ermöglicht, statt in der Werkstatt für behinderte
Menschen zu Tariflöhnen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu arbeiten.